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Was kommt in den Gelben Sack, was nicht?

In Deutschland nutzt jeder Haushalt den Gelben Sack. Auf diesem Weg können alle einen wichtigen Beitrag zum Recycling leisten. Allerdings herrscht nach wie vor Unklarheit darüber, was eigentlich in den Gelben Sack gehört und was nicht. Die Verunsicherung trägt dazu bei, dass einige Bürger den Abfall reinigen, bevor sie ihn in den Müllsack werfen und bereits daheim vorsortieren. Andere sind der Meinung, auf diese Weise auch kaputte Geräte, Haushaltsgegenstände und abgelaufene Lebensmittel loswerden zu können. Das ist allerdings nicht richtig. Nachfolgend erfahren Sie, wie der Gelbe Sack richtig gefüllt wird.

Warum dürfen Gegenstände aus Kunststoff nicht im Gelben Sack
entsorgt werden?

Für viele Verbraucher klingt es unlogisch: defektes Spielzeug, Kunststoffpflanzen und andere Produkte aus ähnlichen Stoffen, gehören grundsätzlich nicht in den Gelben Sack. Verpackungsmaterial dagegen dürfen und sollen Sie sogar auf diese Weise entsorgen. Der Grund ist ganz einfach der, dass das Sammeln und Entsorgen von Verpackungsmaterialien privatwirtschaftlich durch ein Lizenzentgelt finanziert wird.

Was bedeutet der Grüne Punkt

Wer sich Verpackungen einmal genauer anschaut, findet darauf jede Menge Informationen, die kaum jemand versteht. Viele Angaben müssen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen zwingend gemacht werden, sind jedoch für den Normalverbraucher kaum relevant. Das bekannteste Symbol, nämlich der
Grüne Punkt, sollte jedoch immer Beachtung finden. Es handelt sich um ein geschütztes Markenzeichen, welche für die konsequente Wiederverwendung von Wertstoffen aus Abfällen steht. Haushalte, die mit dem Grünen Punkt versehene Verpackungen im Gelben Sack entsorgen, tragen tagtäglich dazu bei, wertvolle Ressourcen zu schützen und leisten somit einen wichtigen Beitrag für Umwelt und Klima. Das Ziel muss sein, dass jeder Haushalt in Deutschland selbstverständlich die Gelben Säcke ordnungsgemäß nutzt.

Müllentsorgung ist Privatsache – oder nicht?

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, aber es ist an der Zeit, den verantwortungslosen Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen zu stoppen. Der Gelbe Sack bietet allen die Möglichkeit, ohne großen Aufwand Verpackungen dem Recycling zuzuführen. Die Maxime des Grünen Punkts: «Macht was draus» geht uns alle an. Wir sind es den nachfolgenden Generationen schuldig, den Müll ordnungsgerecht zu entsorgen. Der Aufwand ist gering, der Nutzen groß: Einfach alles, was mit einem Grünen Punkt versehen ist oder beim Einkauf an Verpackungsabfall anfällt, in den Gelben Sack packen, nach unten tragen und von der Müllentsorgung abholen lassen.

Das darf nicht in den Gelben Sack

Allgemein gilt, dass die Wirtschaft die Entsorgung und das Recycling von Verpackungen finanziert, nicht jedoch jeglichen im Haushalt anfallenden Müll. Es gibt allerdings Kommunen, die eine Ausnahmeregelung haben und auch «stoffgleiche Nichtverpackungen» im Gelben Sack akzeptieren. Erkundigen Sie sich am besten direkt an ihrem Wohnort.

Glas gehört nicht in den Gelben Sack, sondern in die entsprechenden Abfallcontainer. Das gilt auch für Papier und Pappe, mit einer Ausnahme: Ist das Papier beschichtet und lässt es sich nicht zerreißen, dann entsorgen Sie es im Gelben Sack und nicht in der Altpapiersammlung.

Nachfolgend finden Sie eine Liste von Gegenständen, die nicht im Gelben Sack entsorgt werden dürfen.

  • Textilien
  • Plastik- und Blechgeschirr
  • DVD, CD und Disketten
  • Elektronische Geräte
  • Lebensmittel
  • Hygieneartikel
  • Gläser und Flaschen
  • Holzwolle
  • Katzenstreu
  • Spielzeug
  • Verbandsmaterial und Medikamente
  • Papiertaschentücher
  • Windeln
  • Gebrauchsgegenstände wie Zahnbürsten, Luftmatratzen, Einwegrasierer, Kugelschreiber, Haarbürsten etc.
  • Zigaretten und Zigarettenkippen
  • Faltschachteln
  • Verpackungen, die nicht vollständig geleert sind.

Das gehört in den Gelben Sack

Jegliche Verpackungen, die nicht ausschließlich aus Pappe oder Glas bestehen, gehören in den Gelben Sack. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Verpackungen leer sein müssen! So sollten zum Beispiel Joghurtbecher im Gelben Sack entsorgt werden, jedoch nicht abgelaufener oder nur zu Hälfte gegessener Joghurt.

In den Gelben Sack gehören zum Beispiel:

  • Becher sowie deren Deckel von Quark, Sahne, Joghurt und Pudding etc.
  • Schalen von Fertiggerichten
  • Arzneimittelblister
  • Tüten von Nudeln und Reis
  • Konservendosen
  • Tetrapacks
  • Tierfuttertüten und -dosen
  • Zahnpastatuben
  • Kunststoffflaschen von Spülmittel, Waschpulver, Shampoo etc.
  • Alufolie
  • Steingutflaschen
  • Suppentüten
  • Eimer und Tuben von Senf, Ketchup und Mayonnaise
  • Spraydosen

Was Sie sonst noch über den Gelben Sack wissen müssen Der Haushaltsmüll muss für den Gelben Sack nicht vorgereinigt werden. Im Gegenteil: Das Abwaschen würde Wasser und Energie kosten. Bei der
Aufbereitung wird der Müll automatisch gereinigt. Es genügt, wenn alle Tuben und Becher während des Gebrauchs normal geleert werden.


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